Imkerei auf Averbecks Hof
    Honigbienenstand

Der weitaus größte Teil unserer Kultur- und Wildpflanzen ist auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Dabei spielt die Honigbiene eine bedeutende Rolle. Sie ist eines der drei
wichtigsten Nutztiere nach Rind und Schwein.

Im Gegensatz zu anderen Wildbienen überwintert die Honigbiene mit dem gesamten Volk im Bienenstock. Damit steht schon zum frühen Zeitpunkt der Obstblüte eine große Anzahl an Bienen
zur Bestäubung bereit.

Der Imker sichert durch die Bekämpfung der Varroamilbe das Überleben der Honigbienen.
Bis heute haben die Bienen
keine Abwehrmechanismen gegen den eingeschleppten
Parasiten entwickeln können.

Rechtzeitig zur Kirschblüte im April 2018 haben drei Bienenvölker in einem Unterstand auf der Streuobstwiese westlich von Averbecks Hof eine neue Heimat gefunden. Die Pflege und Betreuung der Völker wird vom Heimatverein Glane übernommen.

Weil das Wetter ideal war und die Bienen fleißig Nektar sammeln konnten, wurde bereits  im Juni der erste Honig gewonnen. 

 Soweit der Vorrat reicht, kann der edle Honig zu den Öffnungszeiten auf Averbecks Hof käuflich erworben werden.

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Um auch auf die Bedeutung der Wildbienen hinzuweisen, wurde als Ergänzung
für diese Insekten in Sichtweite des Bienenstandes eine Nisthilfe aufgestellt.



Die Nisthilfe entstand mit fleißiger Unterstützung freiwilliger Helfer des Heimatvereins Glane.


"Hotel Biene"

Nisthilfe für Wildbienen

Über 550 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, doch mehr als die Hälfte von ihnen ist gefährdet. Sie allesamt sind auf
blütenreiche Säume und Wegränder angewiesen, die in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft immer seltener anzutreffen sind.

Die wilden Verwandten der Honigbiene
sind überwiegend Einzelgänger. Einige von ihnen nutzen als Nest kleine Hohlräume in Holz und Pflanzenstängel, andere graben ihre Gänge und Brutzellen eigenständig in die Erde.

Mit dieser Nisthilfe werden die sogenannten
Hohlraumbesiedler gefördert. Gut beobachten können Sie hier, wie die einzelnen  Bienen- weibchen Pollen und Nektar für die Versorgung ihrer Brut in die Bohrgänge eintragen und die Eingänge letztendlich mit Erde verschließen.

Möglich wurde die Einrichtung der Imkerei im Heimatverein Glane durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Haarmann-Stiftung und der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück.

Die Kosten für den Bau des Wetterschutzes für die Honigbienen wurden von der Averbeck Stiftung übernommen.

www.heimatverein-glane.de